Sonntag, 10. Mai 2015

Mit dem Crockpot kochen

Das Kochen mit dem Crockpot habe ich auf Pinterest entdeckt. Neugierig geworden, habe ich das Internet nach Informationen darüber durchforstet und von Artikel zu Artikel reifte die Erkenntnis, das muss ich haben.
Was ist denn nun ein Crockpot? Ganz kurz: ein doppelwandiger Außentopf aus Aluminium mit einer Heizspirale zwischen den Wänden, einem Keramiktopf innen, einem Glasdeckel und einem Elektrokabel. Und der kocht oder schmort alles ganz langsam bei niedriger Temperatur, mit wenig Watt, total öko. Über Stunden braucht man sich nicht darum zu kümmern und hat Zeit zum Nähen, Sticken, Hund bespielen oder oder oder, toll! Das langsame Kochen hat ihm auch einen weiteren Namen, unter dem er vielleicht einigen bekannt ist, gegeben: Slowcooker.
Zwei Tage später (dank des großen Internetkaufhauses, das alles so schnell liefert) stand der Topf in seiner ganzen Pracht meiner Küche.


Ich habe die einfache Variante ohne Zeitschaltuhr gekauft, denn   Zeitschaltuhren haben wir einige und nun ist eine an der Steckdose für den Crockpot. Die brauche ich aber nur für Braten, die 10 - 11 Stunden brauchen und der Topf deswegen nachts eingeschaltet wird und da schlaf ich meistens. Auf dem Foto sind die Heizstufen zu sehen, denn mit "medium" kann man eigene Zeitvorstellungen gut handhaben. Wenn etwas eigentlich noch vier Stunden auf "low" kochen sollen, schafft er es auch in zwei Stunden auf "medium".



Rezepte gibt es im Netz haufenweise, und ich zeige mal das Arbeiten mit dem Crockpot an einem Beispiel aus den Kochbuch von Sandra Borchert: Sabos Kochbuch - Crockpot: Meatball & Spaghetti.

Da man selten alles da hat, was im Rezept steht, habe ich es ein wenig auf meine Speisekammer- und Kühlschrankinhalte abgewandelt.


Als Zutat ein leeres Schraubglas? Damit wollte ich ausprobieren, wie man  Knoblauch schnell schält (hab ich auf YouTube gesehen).



Knoblauch ins Glas, zuschrauben, kräftig schütteln und die Schale sollte ab sein. Bei einer Zehe hat's geklappt, vielleicht habe ich zu wenig geschüttelt.

Also, gehackte Zwiebeln und Knoblauch in den Crocky,


alles Flüssige rein mit den klein geschnittenen Oliven.


Ich habe noch etwas Ketchup dazugetan, weil es aussah, als ob es zu wenig wäre.


Dann den Deckel drauf und auf "high"eingestellt.

Danach ging's an die Meatballs, ohne Zwiebeln und Paniermehl, stattdessen Zwiebelpulver und Haferflocken, gut gewürzt mit Salz, Pfeffer und Paprika. Aus dem Pfund Hackfleisch halb und halb hatte ich 25 kleine Mettbällchen geformt.


Die wanderten ebenfalls für zwei Stunden in den Crocky


 in der eingestellten Temperatur und sollten danach noch 4 Stunden auf "low" weiterkochen.

Nach einem Blick auf die Uhr,


wusste ich, das wird nichts, denn bis zu unserer Essenszeit waren es keine sechs Stunden mehr.

Deshalb nach zwei Stunden Deckel auf, einmal umgerührt und


auf "medium" gestellt.



Zwei Stunden später stand das Essen auf dem Tisch und schmeckte


saulecker!

Wie immer hat es für zwei Tage gereicht. Für unseren 2-Personen Haushalt ist der 3,5 l Crockpot groß genug.

Und während ich dies schreibe, erledigt mein Crocky gerade das Curryhähnchen, für das ich gleich nur noch den Reis aufsetzen und die Currysoße andicken muss. Bis dahin brauch ich mich nicht ums Kochen zu kümmern, denn Anbrennen gibt's nicht mehr!



Kommentare:

  1. Ich finde, Rezepte müssen den eigenen Kühlschrankinhalten angepasst werden :)
    Vielen Dank fürs Verlinken!
    Sabo

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